Heizleistung berechnen in kW

Der Rechner ermittelt die thermische Heizleistung, die nötig ist, um einen Wasserstrom um eine bestimmte Temperaturdifferenz zu erwärmen. Die Berechnung setzt stationären Betrieb, konstante Stoffwerte von Wasser und verlustfreie Wärmeübertragung voraus. Zusätzlich wird die elektrische Anschlussleistung unter Berücksichtigung des Wirkungsgrads angegeben.

Thermische Heizleistung kW–
Elektrische Anschlussleistung kW–
Berechnungsformel & Normgrundlage anzeigen

Formel

P_th [kW] = V̇ [l/min] × ρ [kg/l] × c_p [kJ/(kg·K)] × ΔT [K] / 60; P_el [kW] = P_th / η

Eingangsgrößen

Konstanten

Die thermische Leistung ergibt sich aus dem Massenstrom des Wassers (Volumenstrom mal Dichte, umgerechnet von Minuten auf Sekunden) multipliziert mit der spezifischen Wärmekapazität und der Temperaturdifferenz. Da kJ/s dem Einheitenkürzel kW entspricht, ist das Ergebnis direkt in kW angegeben.

Die elektrische Anschlussleistung ist die thermische Leistung geteilt durch den Wirkungsgrad. Bei einem Wirkungsgrad von 95 % benötigt das Gerät etwa 5 % mehr elektrische Leistung als die abgegebene Wärme, da Verluste nicht nutzbar sind.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Heizleistung in kW?

Multiplizieren Sie den Volumenstrom in l/min mit 4,186 kJ/(kg·K), der Temperaturdifferenz in K und der Dichte von Wasser, und teilen Sie das Ergebnis durch 60. Das Resultat ist die thermische Leistung in kW.

Welche Temperaturdifferenz ist für Warmwasser typisch?

Bei der Erwärmung von Kaltwasser auf Warmwasser-Temperatur liegt die Differenz häufig zwischen 30 K und 40 K. Der genaue Wert hängt von der Zieltemperatur und der Eingangstemperatur ab.

Warum weicht die elektrische Leistung von der Heizleistung ab?

Ein Teil der zugeführten elektrischen Energie geht als Verlust verloren, zum Beispiel als Abwärme an die Umgebung. Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von abgegebener Wärme zu zugeführter elektrischer Leistung.

Gilt das Ergebnis auch für Heizkörper in Gebäuden?

Nein. Diese Berechnung beschreibt die Erwärmung eines Wasserstroms. Für die Auslegung der Heizlast eines Gebäudes gelten andere Verfahren nach den jeweils massgebenden Normen.