U‑Wert Rechner für Dämmmaterialien
Mit diesem Rechner ermitteln Sie den U‑Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) Ihrer Dämmung. Geben Sie Materialdaten und Schichtdicke ein – nützlich für Bau‑ und Sanierungsprojekte sowie Energieoptimierung.
Berechnungsformel & Normgrundlage anzeigen
Formel
Eingangsgrößen
lambda_w_mk— Wärmeleitfähigkeit des Materials [W/(m·K)], 0.01 … 1thickness_m— Dämmstoffdicke [m], 0.01 … 0.5
Konstanten
r_si= 0.13 — Standardinnenflächenwiderstand (DIN 4108)r_se= 0.04 — Standardaußenflächenwiderstand (DIN 4108)
Der U‑Wert gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturunterschied durch die Bauteilschicht übertragen wird. Je niedriger der U‑Wert, desto besser die Dämmung.
Der Gesamte Wärmewiderstand R_total setzt sich aus dem inneren Oberflächenwiderstand R_si, dem Materialwiderstand (d/λ) und dem äußeren Oberflächenwiderstand R_se zusammen. Der U‑Wert ist der Kehrwert dieses Gesamtwiderstands.
Häufige Fragen
Welche Werte für λ (Wärmeleitfähigkeit) sind typisch?
Für gängige Dämmstoffe liegen λ‑Werte zwischen 0,032 W/(m·K) (Glaswolle) und 0,040 W/(m·K) (Polystyrol).
Wie beeinflusst die Schichtdicke den U‑Wert?
Eine größere Dämmstoffdicke erhöht den Materialwiderstand (d/λ) und reduziert damit den U‑Wert, also verbessert die Dämmung.
Muss ich weitere Widerstände berücksichtigen?
Für präzise Berechnungen können zusätzliche Widerstände wie Rahmen, Fensterrahmen oder Wärmebrücken ergänzt werden, sind aber für einfache Material‑U‑Wert‑Berechnungen nicht nötig.